📦Der IPv6-Header
Fest 40 Byte, nur 8 Felder: IPv6 hat den Header gegenüber IPv4 radikal vereinfacht. Alles Optionale wandert in eine Kette von Extension-Headern.
🔬Header-Visualisierer
10 Zeilen à 32 Bit = 320 Bit = 40 Byte, immer gleich groß. Klick auf ein Feld.
Next Header
Was folgt: ein Extension-Header oder das Transportprotokoll (6 = TCP, 17 = UDP, 58 = ICMPv6). Gleiche Nummern wie das IPv4-Feld „Protocol“.
🎛️ Felder einstellen
🧾 Die 40 Byte als Hexdump
Byte 0: obere 4 Bit = Version 6, untere 4 Bit = Anfang der Traffic Class. Byte 1–3 teilen sich Traffic Class und Flow Label.
⛓️ Extension-Header-Kette
Jeder Header sagt im Feld Next Header, was als Nächstes kommt. Wähle Extension-Header aus (Reihenfolge = Klickreihenfolge):
🆚Was IPv4 hatte und IPv6 nicht mehr hat
🗑️ IHL (Header-Länge)
Der Basisheader ist immer 40 Byte lang – Optionen wandern in Extension-Header.
🗑️ Header Checksum
Entfällt: Ethernet (CRC) und TCP/UDP (Prüfsumme über Pseudo-Header, bei IPv6 auch für UDP Pflicht) prüfen ohnehin. Router müssen nicht bei jedem Hop neu rechnen.
🗑️ Identification, Flags, Fragment Offset
Router fragmentieren nie. Nur der Absender darf fragmentieren – dann mit dem Fragment-Extension-Header. Zu große Pakete → ICMPv6 „Packet Too Big“ → Path MTU Discovery (RFC 8201).
🗑️ Options
Ersetzt durch die Kette der Extension-Header, die Router größtenteils nicht ansehen müssen.
📚 Quellen: RFC 8200 §3–5 · RFC 8201 (PMTUD) · RFC 4443 (ICMPv6) · RFC 6437 (Flow Label) · RFC 4890 · IANA Protocol Numbers